Warum B2B Managed Services?

ERP-Integration
Überblick

Eine Studie von AMR Research zeigte, dass mehr als ein Drittel aller Daten in ERP-Systemen von auβerhalb des Unternehmens stammen. Heutzutage hängt die Effizienz Ihrer ERP-Strategie von der Qualität und der Aktualität der Informationen ab, die Sie von Kunden, Lieferanten und Handelspartnern erhalten. Zugleich versuchen viele Organisationen einen einzigen Echtzeitüberblick über Unternehmensinformationen zu schaffen, indem sie zahlreiche ERP-Instanzen oder Systeme, die derzeit auf der ganzen Welt verstreut sind, konsolidieren. Eine effiziente Integration Ihrer B2B- und ERP-Systeme ist für die erfolgreiche Implementierung dieser Strategien entscheidend.

Die Herausforderung

Um es vereinfacht auszudrücken, wenn man sich ERP-Projekten zuwendet, kann man die Wichtigkeit von B2B-Systemen leicht übersehen. Aus den Nachforschungen von AMR gingen einige eindeutige Ergebnisse hervor. Fast 80 % der Befragten hatten bei B2B-Daten eine Fehlerrate von über 1 % – stellen Sie sich nur die Auswirkungen dieser Daten vor, wenn sie in alle Ihre anderen Geschäftsbereiche vordringen. Mehr als die Hälfte berichtete über ERP-Produktionsausfälle auf Grund fehlender B2B-Konnektivität. Besonders beunruhigend ist jedoch die Tatsache, dass 65 % der Befragten zugaben, dass Sie vor der Einführung Ihrer ERP-Projekte die B2B-Integration nur unzureichend getestet hatten.

Problembereich: Daten- und Prozessqualität

Es gibt keine Zweifel darüber, dass eine schlechte Qualität der B2B-Daten den ERP-Wert beeinträchtigt. Falsche Angaben Ihrer Lieferanten wirken sich auf die gesamte Lieferkette aus, verringern die Zufriedenheit Ihrer Kunden und schmälern Ihre Bilanz. Die externen Informationen werden zumindest nicht sauber genug sein, um von Ihrem ERP-System verarbeitet zu werden, deshalb werden Sie sie manuell neu eingeben müssen. Schlimmer ist jedoch die Tatsache, dass etwas so banales wie eine falsche Artikelnummer zu Produktionsverzögerungen und somit zu verspäteten Zahlungen oder stornierten Aufträgen führen kann. Es muss daher einen Weg geben, um zwischen Ihren ERP- und den externen Systemen eine „Firewall“ zu errichten.

Problembereich: Handelspartnerintegration

Die Anbindung neuer Partner ist eine Herausforderung für Ihre B2B-Systeme, die Ihnen bestens bekannt sein dürfte. Jeder Handelspartner hat bestimmte B2B-Fähigkeiten, unterstützt verschiedene Kommunikationsprotokolle und verfügt über eine eigene technische Infrastruktur. Globale Partner unterliegen ihren lokalen Vorschriften und Compliance-Anforderungen. Ein Bereich, der dabei leicht übersehen werden kann, ist die Erstellung von neuen Dokumentenmaps. Gerade diese machen aber normalerweise einen Groβteil eines ERP-Upgradeprogrammes aus. Nur sehr wenige Unternehem haben Zugriff auf Mitarbeiter mit den Mapping-Fähigkeiten, die nötig sind, um all die erforderlichen Maps in kurzer Zeit zu erstellen. Ein Problem, dass zusätzlich verschärft wird, da, den AMR Untersuchungen zufolge, fast 50 % der Unternehmen als Teil ihres ERP-Integrationsprogrammes versuchen, mehr Partner zu integrieren oder mehr Transaktionsarten zu akzeptieren.

Problembereich: Transparenz der Lieferkette

Ein Echtzeitüberblick über Unternehmensinformationen kann nicht erreicht werden, wenn Daten überarbeitet oder erneut eingegeben werden müssen. Um von Unternehmensentscheidungen in nahezu Echtzeit, verbessertem Lagermanagement oder einer bedarfsgesteuerten Produktion zu profitieren, müssen die Daten von Ihren Handelspartner unverzüglich verfügbar sein und Sie müssen darauf vertrauen können, dass sie richtig und vollständig sind. Auβerdem benötigt Ihr ERP-System eine extrem hohe B2B-Verfügbarkeit. Sie brauchen eine stabile B2B-Infrastruktur mit einem integrierten, schnell reagierenden und bewährten Disaster Recovery Programm.

Problembereich: Programmmanagement

Die Integration von ERP in B2B-Prozesse erfordert eine sehr gute Koordination in Ihrem gesamten erweiterten Unternehmen. Wenn Sie Ihr Programm zur Erweiterung der Funktionalität Ihres ERP-Systems benutzen, müssen Sie dies genau verwalten, so dass die nötigen Änderungen in Ihre B2B-Lösungen eingeführt werden. Aber die Implementierung ist erst der Anfang. Sobald das erste System geliefert wurde, werden Change Management und globaler Support zu wichtigen Faktoren. Dies erfordert viele, hoch spezialisierte IT-Mitarbeiter, die dauerhaft beschäftigt werden müssen.

Die Rolle von B2B Managed Services

Die Auslagerung des B2B-Elementes Ihrer Programme ermöglicht es Ihnen, sich ganz auf die Unternehmensbereiche zu konzentrieren, in denen der gröβte Wert für Ihr Geschäft liegt – im ERP-System. Indem Sie Ihr Unternehmen mit einer globalen B2B-Infrastruktur verbinden, schaffen Sie die Firewall, um die Qualität der Daten sicherzustellen, die Sie von Ihren Handelspartnern erhalten. Handelspartner können, unabhängig von ihrer geographischen Lage oder den technischen Fähigkeiten, schnell integriert werden. Am wichtigsten ist jedoch die Tatsache, dass Sie Zugang zu wichtigen Fähigkeiten und Arbeitskräften erlangen – von Mappingexperten bis hin zum Support in der jeweiligen Landessprache. Dies gewährleistet eine schnelle Programmimplementierung ohne den Kosten, die Umschulungen von Vollzeitmitarbeitern mit sich bringen würden.

Fragen, die Sie sich stellen sollten:

  • Sind Sie mit der Datenqualität in Ihrem ERP-System zufrieden?
  • Wird das Volumen und die Art Ihrer B2B-Transaktionen während Ihres ERP-Projektes vermutlich steigen?
  • Konsolidieren Sie ERP-Instanzen oder möchten Sie Ihre ERP-Fähigkeiten erweitern?
  • Haben Sie in Ihrer Organisation die richtige Mischung von Fähigkeiten und Erfahrung?
  • Welche Test- und Geschäftskontinuitätsstrategien wenden Sie an?
  • Bietet Ihnen Ihr ERP-Projekt die Möglichkeit, die Leistung Ihrer Handelspartner besser zu verwalten?

Sind Sie bereit?

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Was andere sagen

Unternehmen auf der ganzen Welt berichten über Ihre Erfahrungen mit B2B Managed Services.

Was Analysten sagen

Lesen Sie die neueste globale Marktstudie über B2B Managed Services vom Stanford Global Supply Chain Management.

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